Atelierkonzerte
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Das nächste Atelierkonzert findet am 19. Jänner 2011, um 20.00 Uhr im Großen Saal des Salzburger Kunstvereins statt.
Atelierkonzert 2010
Grußworte von Gottfried Franz Kasparek
Neue Musik braucht offene Räume. Offene Orte und solche der Zeit. Die Atelierkonzerte von Astrid Rieder bieten seit Jahren komponierenden Menschen die Möglichkeit, ihre Musik zum Klingen und zum Gehör zu bringen. Abseits der Weihe traditioneller Konzertsäle, abseits einer so genannten breiten Öffentlichkeit. In einer Werkstätte, umgeben von Bildender Kunst, findet das Experiment seinen Platz, wird das Neue zum Ereignis.
Das Experiment muss sein, denn „ein Komponist ist, wer Neues schafft", wie schon Giuseppe Verdi wusste. Und ohne Enthusiasmus kann man keine Musik machen, postulierte Robert Schumann. Kreativität und Enthusiasmus sind es, welche die Atelierkonzerte unverwechselbar und wertvoll machen. Hier steht Musik nicht sofort auf dem Prüfstand der gestrengen und manchmal voreingenommenen Fachkritik, hier gelangt Musik in ihrer aktuellen Vielfalt zu einem am Neuen interessierten Publikum mit offenen Ohren und bereiten Herzen.
Die Atmosphäre der Atelierkonzerte hat nicht die mitunter lastend ernste Stimmung der Tempel Neuer Musik. Kulinarische Sinnesfreude kommt nicht zu kurz. Große Musik braucht oft kleine Räume, um in die Weite wirken zu können. Dies ist nicht neu - die aufregende und bis heute neue Musik des Franz Schubert erklang zum großen Teil zunächst nur im Freundeskreis. In dem die Bildenden Künstler eine bedeutende Rolle spielten. Musik malt mit den Farben der Klänge, Astrid Rieder malt mit klingenden Farben. Die Künste sind Geschwister.
Programm:
Francesca Cardone: Children Songs Chick Corea
Reinhold Kletzander Georg Degenhardt: Improvisationen mit NEY, persische Flöte und Laute
Eva Roscher Klavierimprovisationen „KLANG und FARBE“ zu den Bildern von Astrid Rieder: OT 2004 und "Die Frau im Wirbel 1998"
Manuel de Roo: Silkening Christian Bauschke: Perpetual Tango, 1984 John Cage
Wolfgang Richter: Windspiel DVD
Duo Messin/Skuta: Irmgard Messin und Nora Scuta: Presto für Flöte und Klavier, 1997 Beat Furrer
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Wolfgang Seierl: Zen-Stücke und Fantasia von Luys Milán für Vihuela
Annette MÄSER liest Teil 1 des Prosatextes "Frau ohne Gesicht" von Wolfgang KAUER
Marco Alesi: Noktiurnas (Nocturne) in cis - moll M. K. Ciurlionis
Autor Wolfgang KAUER liest Teil 2 des Prosatextes aus seinem neuen Buch MAGENTA VERDE
Occhio Quartett : "Momente III
Weinbauer: Rainer Schuckert Poysdorf/Weinviertel
Atelierkonzert für Neue Musik 2009:
Ana MAS, Frank Jacob (efjay) "Primordial Odyssey" Piotr GrelowskiKlavier"2. Sonate in einem Satz" von Valentin Silvestrov
Florian Tiefenbacher und Eva RoscherStück für Horn und Klavier
Sina Moser >raindrops 23/08< eigenkomposition. stück für harfe und spielzeug videoliveperformance out of tyrol (akustische auseinandersetzung mit echospiel subjektive visuallisierung durch filmische aufzeichnung desselbigen
Eva Roscher Improvisation auf dem Clavicord
Christian Bauschke „Für Alina" von Arvo Pärt
Sylvia Carlson - Klavier, Hari Klaffenböck - Kontrabass Zuspielung von Fritz Moßhammer„FeuerHolzAtem"
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Volker Staub „Kurin" (2000)für Stahlsaite und Witterungsinstrumente (auf Zuspiel CD)
Paul Jaeg Knopfharmonika"lizenziös"
Horst HufnagelKlavierimprovisation
Wolfgang Seierl aus der Serie „Portraits Videos" (2008)
Video über Katharina Klement, Komponistin/Pianistin
Nils Urban Östlund, Roland Faust Roland Faust, Bass Urban Oestlund, Klavier „kurtág - liegeti: ungarische lieder für gesang und klavier" · GYÖRGY KURTÁG: „drei lieder auf gedichte von jános pilinszky - op. 11a" für Gesang und Klavier. 1. ALKOHOL2. IN MEMORIAN F. M. DOSTOJEWSKI3. HÖLDERLIN · GYÖRGY LIEGETI: „Három Weöres-dal (Drei Weöres-Lieder) Text: Sándor Weöres, für Gesang und Klavier. 1. Táncol a Hold fehér ingben. (Es tanzt der Mond in weißem Hemd.)2. Gyümölcs-fürt ingatja a szél. (Fruchttraube, geschaukelt vom Wind.)3. Kalmár jött nagy madarakkal. (Ein Krämer kam mit großen Vögeln.)
Weinbauer Dachauer aus der Thermenregion
Atelierkonzert für Neue Musik 2008
Wolfgang Seierl
Kammerspiele 2007
Hörstück
Irmgard Messin
Canzona di Ringraziamento
per Flauto
von Salvatore Sciarrino
Gerhard Laber und Romy Kemlein
Improvisation „Gattin"
Eva Roscher
Klavierimprovisation „Vier Elemente"Werner Raditschnig und Sina Moser
„Eating by Glockenspiel"
Kanon für 4 Gläser und Gegenstände - Videoinstallation (2003)
Francesca CARDONE
Alessandro Casagrande - aus "I segni dello Zodiaco" ( Die Sternzeichen )
Ariete (
Toro ( Stier)
Gemelli ( Zwillinge )
Scorpione ( Skorpion )
Sagittario ( Schütze )
Reinhold Kletzander
Die Komposition Klangspuren zu J. S. Bach für präparierte Gitarre und Playback nimmt Bezug auf einen Bilderzyklus des niederösterreichischen Künstlers Christian Schwetz, der die Bachschen Lautenwerke mit eingefärbten Fingern gespielt und dadurch als Farbtupfen zu Papier gebracht hat. Diesen Gestus des Tastens und Klang-Malens greift Reinhold Kletzander auf - ein Kaleidoskop ungewohnter Gitarrengeräusche vor dem Hintergrund der elektronisch verfremdeten Lautenmusik Johann Sebastian Bachs.
Ernst Buchbauer
Klavierimprovisation
Wolfgang Richter und Fritz Moshammer
Video:
Wasserpendel / Improvisation
ChiemseeLandart 25.Juni 2006
Seiko Yamada
Beitrag aus ihrer Klavierklasse
Piotr Grelowski spielt: "Non stop" von Buguslaw Schäfer
10 min
Gwendolyn Fisher und Romy Kemlein
1. Ein Duo von Stefan Poetzsch (*1963), einem Musiker und Komponisten aus Erlangen, der besonders mit Streichinstrumenten, visuellen Medien und Tanz arbeitet.
2. "Nigunim v' T' filot" (Melodien und Gebete), von Russel Nadel, 2004
I.. Nigun (Melodie)
II. Zam' ri Li (Sing mir zu)
III. Nigun (Melodie)
IV. M' chorati (Mein Geburtsland)
V. Nigun (Melodie)
VI. Leilot kayitz heim adirim (Große Sommernächte)
VII. Nigun (Melodie)
VIII. Gamal, g'mali (Kamel, mein Kamel)
IX. Nigun (Melodie)
Irina Popovi´c
Orientstamp besteht aus Hasan Yavuz (percussion), Irena Popovic (vokal,piano),Nikola Dragovic (bas gitar,violin)
Orientalische Rhythmen, traditionelle Harmonien und neue Symbiosen zwischen den Kulturen stehen im Mittelpunkt ihrer Performance!
Die Kompositionen stützen sich dabei auf klassische Rhythmen der orientalischen und türkischen Musik, die keiner zeitlichen Gesetzmäßigkeit unterliegen und auf den inneren Impulsen der Musiker beruhen.
Der Name „Orientstamp" steht auch für „Orient"-ierung. Der Experimentiergeist von Orientstamp führt in diesem Sinne immer wieder zu neuen Ufern und überbrückt mit seinen musikalischen Improvisationen Zeit und Raum.
Weinbauer Schulz aus Dobermannsdorf/Weinviertel
Atelierkonzert für Neue Musik 2007
Werner Raditschnig
„Abtastungen, Prozess 4" 2002
für zwei Elektogitarren und elektron. Modulationen
Christian Bauschke:
„In a Landscape" John Cage 1948
Seiko Yamada:
Luciano Berio Sequenza IV 1965
Eva Roscher
Improvisationen zu den Bildern von Günther Ücker: Fingermalerei 1956, Sturz 1991
Wolfgang Seierl
„Wiatr" Film Polen 2005
Irmgard Messin
Dreisam-Nore (1975) für Flöte solo von Younghi Pagh-Paan
Dreisam: Fluss in Freiburg im Breisgau, Deutschland
Nore (koreanisch): Lied
Younghi Pagh-Paan schreibt über dieses Stück:
In meinem Flötenstück "Dreisam-Nore" versuche ich mein Erlebnis mit dem Fluss Dreisam musikalisch zu gestalten.
Ich habe versucht, das fließende, lebendige und lebendig machende Element in Einklang zu bringen mit der Ruhe, die man durch das stetige Gleichmaß der Bewegung des Wassers genießen kann.
Was dieses Stück ausdrücken will, könnte man mit folgenden Worten des taoischen Philosophen Chuang-tzu vergleichen:
Der Kosmos hat die höchste Schönheit inne,
Doch sprich kein Wort darüber.
Vier Jahreszeiten regeln unser Jahr;
Sie fragen nicht nach ihrem Sinn.
Die Natur lebt durch Übereinstimmung,
Doch offenbart sie sich uns nicht.
Chronik der Haus - bzw. Atelierkonzerte ab 1995
1995 Beginn der Konzerte in unserem Wohnzimmer, Gaglhamerweg im Stadtteil Itzling in Salzburg auf 38 m2 im kleinen Kreis. Auf dem E-Piano spielten
1996 Die Aufzeichnungen sind nicht vorhanden.
1998 9. November Familie
1999 fand anlässlich des 40. Geburtstags
2000 die Teilnehmer des 5. Hauskonzertes waren Eva Roscher, Rudolf Pillinger, Jenö Haydu, Reiner Buland und
2002 23. Februar startete unser 6. Hauskonzert. Trotz gewaltigem Schneesturm kamen 48 Gäste.
2004 Rarität beim 7. Hauskonzert:
2005 8. Hauskonzert mit Mitgliedern des OeNM, das Ensemble für Neue Musik Salzburg. Zu Gast.
2006 9. Hauskonzert am 25. Februar hatte mit 74 Gästen die bisher größte Besucheranzahl. Aus Ungarn kamen István Láng, Professor für Komposition an der Franz-Liszt-Hochschule für Musik in Budapest und Katalin Fittler, Musikwissenschafterin beim Radiosender Bartok 3; sie spielte die Klavierwerke „Haiku“ und „Cages Notes“ von István Láng.
2007 am 2. Februar fand zum ersten Mal das Konzert in meinem Atelier statt. Eva Roscher improvisierte zu den Bildern „Fingermalerei 1956“ und „Sturz 1991“ von Günther Uecker;
Die Luft war „zum Schneiden“, aber es herrschte trotzdem eine „knisternde Aufmerksamkeit“ im Publikum.
Zum ersten Mal gab es eine Pause und zum Schluss des Konzertes eine Weinverkostung des Weinbauern Schulz aus Dobermannsdorf im Weinviertel, der Heimat
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